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Auf dieser Seite haben wir die häufigsten Sorgen unserer Klienten aufgezeigt.
Durch anklicken der einzelnen Textfelder wird sichtbar, welche Unterstützungen wir Ihnen anbieten können.

Grenzen der musikalischen Fähigkeiten

 

 

 

Die Systemische Hörtherapie regt das analytische Hörvermögen an, so dass das Hören von Intonation und Klangfarben schneller und sicherer möglich ist. Durch Stimulation der Tonusregulation erleben Musiker nach der Hörtherapie einen optimierten Muskeltonus, der zu einem besseren Spiel-/Singgefühl und  größeren dynamischen Möglichkeiten führt. Dadurch werden musikalischer Ausdruck und Kreativität angeregt und erweitert.

Systemische_Hoertherapie_bei_Musikern-Studie.pdf

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Ablenkbarkeit/ Konzentrationsmangel

 

Aufmerksamkeit und Konzentration sind die Voraussetzung für jegliches Lernen, Problemlösen und auch gelungener sozialer Kommunikation.

Reizüberflutung, eine reduzierte Fähigkeit Informationen zu verarbeiten, Einschränkung in der Aufmerksamkeitssteuerung, körperliche und innere Unruhe und manches mehr verhindern diese wesentliche Leistung für unsere Lebensbewältigung. Das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom mit und ohne Hyperaktivität (AD(H)S) ist eine Not bei vielen Kindern und auch manchem Erwachsenen. Die medikamentöse Behandlung wird oftmals als letzte Möglichkeit angesehen. Aufmerksamkeit und Konzentration können jedoch auch mit der Systemischen Hörtherapie wesentlich verbessert werden. Eine medikamentöse Behandlung ist dann oft überflüssig.

Mit den Interventionsmodulen der SHT  (Klangwippe, Knochen-Luftleitungshören, Filterungen...) kann über den auditiven Kanal gezielt auf  verschiedene Teilaspekte einer Aufmerksamkeitsleistung eingewirkt  werden. So verbessern sich Wachheit /Alertness, selektive Aufmerksamkeit, Aufmerksamkeitssteuerung, Stör-Nutzschalleffizienz und anderes. Die Systemische Therapie hat auch die Interaktion des sozialen Feldes im Blick. So wird z.B. bei Kindern Mutter und Vater mit in den Prozess mit einbezogen.

 

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Entwicklungsverzögerung / Entwicklungsstörung

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Legasthenie

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Lernprobleme

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Hörprobleme / Tinnitus

Unter Hörprobleme werden Erkrankungen des Hörsystems verstanden. Neben Erkrankung des Mittelohres (Schallleitungsschwerhörigkeit) und Innenohres (u.a. Innenohrschwerhörigkeit, Hörsturz, Morbus Menière) gehören dazu auch Hyperakusis, Ohrgeräusche, Tinnitus und psychogene Schwerhörigkeit. Im Rahmen der physiologischen Möglichkeiten regt die Systemische - Hörtherapie die Hörverarbeitung und –wahrnehmung an: das Gehirn lernt, trotz organischer Einschränkung ein Maximum an akustischen Informationen zu verarbeiten.

Die verbesserte Hörwahrnehmung entlastet die Klienten, stimmt sie positiver, läßt sie in der Kommunikation offener und schneller sein.

Systemische_Hoertherapie_und_Innenohrschwerhoerigkeit.pdf

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Gleichgewichtsprobleme

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Sprach- und Sprechstörungen

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Schwierigkeiten, Fremdsprachen zu lernen

 

 

Jede Sprache hat ihren eigenen Sprachklang (Hüllkurve des Frequenzspektrums der Sprache), Sprachrhythmus (Länge der Phoneme) und bringt ein spezifisches Lebensgefühl zum Ausdruck. Die Systemische Hörtherapie bietet die Möglichkeit, über eine verbesserte auditive Differenzierung eine Fremdsprache anders zu erleben, d.h. ihren Sprachklang und Rhythmus durch passive und aktive Selbsterfahrung neu wahrzunehmen, zu entdecken und dauerhaft zu integrieren.

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Auditive Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörung

Auditive Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörungen sind für die betroffenen Menschen eine schwere Belastung. Sie fühlen sich häufig eingeschränkt in ihre Lern- und Kommunkkationsmöglichkeiten. Diese Störungen erschweren insbesondere den Spracherwerb und das Erlernen von Lesen und Schreiben.

Meistens fällt die Differenzierung ähnlich klingender Laute schwer und die akustische Merkfähigkeit ist beeinträchtigt. Störgeräusche können nicht ausgeblendet werden, die Verarbeitung von Gehörtem im Gehirn ist in der Regel verlangsamt. Häufig leiden betroffene Menschen unter einem überstarken Lautheitsempfinden, d. h. sie können sich an die Lautstärke ihrer Umgebung nicht anpassen (Adaptionsschwäche). Zuhören wird so sehr anstrengend.

In der Regel führt das zu schneller Erschöpfung, verkürzter Konzentrationsspanne, eingeschränkter Aufmerksamkeit sowie  zu motorischer Unruhe.

In der Systemischen Hörtherapie bieten Musik und therapeutische Begleitung den Klienten die Möglichkeit, sich ganz entspannt auf Veränderungen ihrer Wahrnehmung einzulassen. Sie können in einem individuell zusammengestellten Therapieprogramm ihre auditiven Fähigkeiten verbessern.

Behandlungsziele:

  • Verbesserung der auditiven Differenzierung
  • Verbesserung  der Adaptionsfähigkeit
  • Verbesserung der Aufmerksamkeit
  • Verbesserung der Konzentration
  • Verbesserung der auditiven Merkspanne
  • Verbesserung der Sprachentwicklung
  • Verbesserung der Rechtschreibleistungen

Systemische_Hoertherapie_bei_Kindern_mit_AWS.pdf

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Rehabilitation nach Schlaganfall und Schädel-/Hirntrauma

Die Wirkungen der Hörtherapie bei Patienten mit neurologischen Erkrankungen sind vielfältig. Erstens ist eine Verbesserung des Gleichgewichtssinns, von Tiefensensibilität und Tonusregulation möglich. Diese Wirkung wird erfahrungsgemäß vor allem über eine Betonung der tiefen Frequenzen in der Hörtherapie erzielt. Bei Patienten mit Schlaganfall und Lähmung einer Körperseite können Extravibratoren an der gelähmten Körperseite am Handgelenk oder Bein das Empfinden für die gelähmten Extremitäten verstärken und zu einer verbesserten motorischen Koordination und einer Verringerung der Spastik führen.Auch auf die psychischen Begleitreaktionen einer neurologischen Erkrankung, zum Beispiel eine reaktive depressive Episode, kann die Hörtherapie Einfluss nehmen.

Systemische_Hoertherapie_bei_Schaedelhirntrauma.pdf

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Bindungsstörung

Die vielfältigen Beziehungserfahrungen unseres Lebens vom heranwachsenden Baby im Bauch seiner Mutter bis zum Erwachsenen lassen Kommunikationsmuster entstehen. Manchmal haben wir das Gefühl, unsere soziale Kompetenz könnte besser sein. Wir leiden an unseren Ängsten, Gefühlen von Einsamkeit und Rückzug, mangelndem Selbstvertrauen, Unsicherheit oder auch einer unangemessenen Dominanz. Häufig verändern diese Gefühle auch die Bereitschaft zu hören. Unser Gehör fängt an sich zu verschließen, sich zu verspannen und zu ermüden. Die Hörtherapie regt mit ihren verschiedenen Stimulationmöglichkeiten wieder an sich zu öffnen. Eine neue Beziehungsfähigkeit von Lebendigkeit und Frische kann entstehen. Zu den Möglichkeiten der Therapie zählt auch das Hören einer Stimmaufnahme der Mutter, die durch besondere Frequenzmodulationen an die Wahrnehmung im Mutterleib, der Geburt und der ersten Lebensjahre anknüpft. Der dadurch angeregte Prozess läßt mitunter aus dem Unbewussten Bilder und Empfindungen von besonderer Authentizität und Unmittelbarkeit aufsteigen. Neue Wege der Kommunikation, des Sichbeziehens und des Umgangs mit den Gefühlen können spielerisch erprobt und entwickelt werden.

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Störungen des Selbstwerts

 

 

Selbstwert zu empfinden und sich selbst annehmen ist Ausdruck einer gesunden Persönlichkeit. Wo diese Qualität getrübt wird durch Angst, Depression, ungelösten inneren und äußeren Konflikten kann die Systemische - Hörtherapie eine wertvolle Unterstützung im Findungs- und Heilungsprozess sein. Durch ihren musikalischen, non-verbalen Zugang kann sie tief im Unbewußten liegende Ursachen in Schwingung bringen. Das verstehende Gehaltensein in der persönlichen Begleitung hilft bei der Integration und läßt schließlich auch die eigene kreative Quelle fließen. Selbstbewußtsein und soziale Kompetenz werden ermöglicht.

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Burnout / Stressproblematik

 

„Gestresst zu sein“ aufgrund von Leistungs- und Zeitdruck ist das Lebensgefühl vieler Menschen in unserer Zeit. Die im Stress erlebte Bedrohung der eigenen Existenz und des Kontrollverlustes zeitigt aber über kurz oder lang tiefgreifende körperliche und psychische Veränderungen: Magen- und Verdauungsprobleme, Kopfschmerzen, Schwächung des Immunsystems mit gehäufter Krankheitsanfälligkeit, Unfruchtbarkeit bis hin zu tiefer Erschöpfung und Ausgebranntsein (Burnout).

Die Systemische Hörtherapie (SHT) kann in der Anwendung von Musik, die durch eine Klangwippe ständig hin und her schwingt, einen Wechsel von Anspannung und Entspannung anregen.  Tiefe Entspannung wird so möglich. Das Autonome Nervensystem kann wieder natürlich zwischen seinem sympatikotonen und parasympatikotonen Zustand hin- und herschwingen. Regeneration, sich selbst neu fühlen und bestimmen sind der Anfang des Weges aus einer tiefen Krise von Entfremdung und Überforderung.

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Angeborene Behinderungen

Menschen mit angeborener Behinderung können in unterschiedlicher Kombination und Ausprägung folgende Erkrankungen und Symptome haben: verlangsamte motorische Entwicklung, Spastik bzw. extreme Hypertonie, taktile und auditive Überempfindlichkeit, Epilepsie, geringe Schmerzempfindlichkeit, schlechte Raumwahrnehmung durch Gleichgewichtsstörungen und/oder Sehstörungen. Durch diese Einschränkungen ist ihnen eine Anpassung an die Anforderungen des täglichen Lebens  sehr erschwert, teilweise ist ihnen auch das Lernen durch Beobachten und Nachahmen verwehrt. Häufig kommen in fortschreitendem Alter auch Aggressivität gegen sich selbst und andere zum Ausbruch.

Die von uns beobachteten Veränderungen bei Menschen mit angeborener Behinderung durch die Systemische Hörtherapie stellen sich folgendermaßen dar:
•  Eine bessere Körperwahrnehmung kann Impulse geben, neue Bewegungsmuster auszuprobieren.
•  Während der Therapie erfahren die Menschen oft eine tiefe Entspannung, dadurch wird eine Entlastung für die Hypertonie geschaffen.
•  Verbesserte Körperwahrnehmung verändert auch das möglicherweise geringe Schmerzempfinden.
•  Die Angst vor lauten Geräuschen nimmt ab, weil schneller entscheiden kann, ob diese Geräusche eine Bedrohung darstellen oder nicht.
•  Über eine verbesserte auditive Analysefähigkeit werden auditive Reize schneller sortiert und abgehakt, was einer Reizüberflutung entgegenwirkt.
•  Somit können Geräusche und Einflüße von außen besser filtern und verarbeiten. Das hilft, neugieriger und offener auf die Umwelt zuzugehen, was sich dann in einem besseren Blickkontakt und somit in einer verbesserten Kontaktaufnahme zur Umwelt zeigt.
•  Für manche Kinder kann die Therapie Sprachanbahnung anregen.
•  und Kommunikation. Diese Kinder integrieren neue Wörter in ihren Wortschatz und bekommen ein anderes Bewußtsein für den Satzbau.
•  Autoaggressionen können abnehmen, da andere Möglichkeiten gefunden wurden, Unwohlsein zu zeigen und zu äußern.

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